Kategorien
Marketing

Wie Schweizer Startups mit wenig Budget auf sich aufmerksam machen können.

Eine der häufigsten Fragen, die wir von Startups hören, ist: Wie kann ich mit wenig Budget auf mich aufmerksam machen? Die einfache Antwort lautet: Indem man eine strategische Herangehensweise verfolgt. Denn wenn man sich nur auf die wesentlichen Kanäle konzentriert und dafür aber alles richtig macht, spart man ganz viel Zeit und Geld.

1. Warum eine strategische Herangehensweise ganz viel Zeit und Geld einspart

Die erste Frage, die man sich beantworten sollte, ist: Wo will ich mich überhaupt positionieren? Denn es gibt unzählige Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen. Es gilt also, sich vorab einige strategische Fragen zu stellen. Diese Art der Planung und des Vorgehens spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Ganz einfach deshalb, weil es eine klare Richtung vorgibt und Fehler sofort erkannt und korrigiert werden können.

Es muss also klar werden:

  • wie du dich positionieren möchten
  • was dein Alleinstellungsmerkmal (USP) ist
  • welche Ziele du verfolgst
  • welche Zielgruppen (potenzielle Kunden, Beeinflusser) du ansprichst
  • wie, wann und wieso dein Produkt oder deine Dienstleistung von deinen Kunden gekauft werden

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Wahl der richtigen Kanäle. Auch hier gilt: Je genauer du deine Zielgruppe definierst, desto leichter fällt es dir, die richtigen Kanäle für deine Kommunikation zu finden. Natürlich ist es möglich, auf allen Kanälen gleichzeitig präsent zu sein. Doch oft ist es besser und effektiver, sich auf einige wenige Kanäle zu konzentrieren und diese gut zu nutzen. Eine weitere Überlegung, die du anstellen solltest, ist die Frage nach den Kosten. Auch hier gilt: Eine gute Planung ist entscheidend. Setze dir von Anfang an ein Budget und überlege genau, welche Ausgaben du tätigen musst, um dein Vorhaben umzusetzen. Auch hier gilt: Qualität vor Quantität. Es ist besser, in wenigen Bereichen gut aufgestellt zu sein als in vielen Bereichen schlecht. Last but not least solltest du dir immer wieder die Frage stellen: Bin ich auf dem richtigen Weg? Überprüfe regelmässig, ob du deine Ziele erreichst und ob deine Strategie noch aktuell ist. So kannst du sicherstellen, dass du stets auf Kurs bleibst.

2. Welche Vorbereitungen getroffen werden müssen, um «Marketing-ready» zu sein

Wir gehen davon aus, dass du nun deine strategische Position kennst und weisst, an wen du was und mit welcher Botschaft kommunizieren möchtest. Jetzt gilt es “Marketing-ready” zu werden. Was heisst das genau? Was braucht es, damit online oder auch offline Marketing überhaupt fruchten kann?

Branding:

Zu aller erst solltest du dich mit deiner Marke auseinandersetzen: Welchen Leitgedanken, welche Werte möchtest du vermitteln? Je klarer und eindeutiger die Positionierung, desto besser. Du benötigst einen Markenauftritt in Form eines Logos und eines Corporate Designs (visueller Auftritt).

Content-Strategie:

Die Content-Recherche ist ein wesentlicher Bestandteil jeder erfolgreichen Marketingstrategie. Denn nur wer weiss, wonach seine Kunden suchen, kann ihnen auch die richtigen Inhalte liefern. Ohne eine fundierte Recherche geht es also nicht. Dabei gibt es verschiedene Arten von Content, die je nach Zielgruppe und Kaufabsicht unterschiedlich gut geeignet sind. Willst du deinen Kunden das Produkt oder die Dienstleistung zuerst näherbringen oder sie erst einmal aufklären? Dann solltest du Content produzieren, der Wissen vermittelt. Schreibe Beiträge für deinen Blog, entwickele Whitepapers oder Webinare. Oder wünschen sich deine Kunden eher Orientierung im Kaufablauf, da sie das Produkt oder die Dienstleistung schon verstanden haben? Dann kommt es auf möglichst viele Kaufanreize an, wie z. B. Gutscheine, Rabatte oder einen kostenlosen Versand. Eine detaillierte Content-Recherche (Keyword- und Themenanalyse) bringt viel Licht ins Dunkel und liefert die strategische Grundlage für den Aufbau und Inhalt sämtlicher Marketingmassnahmen.

Tonalität:

Wie klingt dein Unternehmen? Humorvoll und lockerer Content kommt beispielsweise in der B2C-Kommunikation gut an, in der B2B-Kommunikation ist hingegen eher ein sachlicher Schreibstil gefragt. Auch das musst du dir bewusst sein, bevor mit der Kommunikation gestartet wird.

Website:

Die Website ist das Aushängeschild eines jeden Unternehmens. Egal wo potenzielle Kunden von deinem Unternehmen erfahren, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sie als nächstes deine Website besuchen. Dies macht die Website zum wichtigsten Kommunikationsmittel für alle Marketingmassnahmen. Eine Website muss also nicht nur technisch auf dem neusten Stand sein, sondern vor allem inhaltlich und optisch ansprechend gestaltet werden. Die Inhalte müssen klar und verständlich formuliert werden, damit die Website-Besucher sofort erfassen können, um was es auf der Seite geht. Auch die Optik ist entscheidend: Eine stimmige Farbwahl sowie ein ansprechender Aufbau tragen dazu bei, dass potenzielle Kunden gerne auf deine Website verweilen – und am besten gleich eine Kontaktanfrage oder eine Bestellung aufgeben. Auf Basis der Content-Strategie kannst du als erstes also ein Webkonzept erarbeiten, was die Grundlage für eine erfolgreiche Website darstellt. Je genauer du die sogenannten Use-Cases (also in welchem Fall kann deine Zielgruppe von dir in welcher Form profitieren) auf deiner Website abdeckst, desto erfolgreicher wird sie.

Unternehmensprofile:

Auf relevanten Social-Media-Plattformen und auf Google muss dein Unternehmen natürlich ebenfalls präsent sein. Auch hier gilt wieder der strategische Ansatz: Welche Plattformen sind für deine individuelle Situation zielführend? Wo bewegen sich deine potenziellen Kunden? Das gilt es zuerst herauszufinden und dann über einen stimmigen Auftritt und über Posts, die der Zielgruppe einen Mehrwert bieten, Interesse wecken und die Marke stärken. Im B2B-Bereich z. B. hat sich vor allem LinkedIn als relevantes Business-Netzwerk etabliert und bietet viele Möglichkeiten der leadgenerierenden Kundengewinnung.

Bei Google gilt das vor allem für das Google Business Profile (ehemals Google My Business), was an Wichtigkeit enorm zugenommen hat und auch weiter zunehmen wird. Der Map-Eintrag kann nämlich viel mehr, als einfach nur eine Stecknadel für dein Unternehmen auf der Karte zu setzen. Neben dem klassischen Google-Sucheintrag kannst du dort auch einen kurzen Text und Posts (News, Events, Aktionen etc.) über dein Unternehmen und dein Angebot verfassen, um potenzielle Kunden von deiner Qualität zu überzeugen. Natürlich gibt es auch noch weitere relevante Portale und Netzwerke, die für deine Situation spannend sein können.

Tracking und Datenmanagement:

Wenn du deinen digitalen Auftritt aufbaust und gestaltest, gilt es natürlich auch die richtigen Zahlen und Daten im Auge zu behalten. Diese kannst du dann beispielsweise nutzen, um den Erfolg deiner Massnahmen zu messen. Dazu muss ein sauberes Conversion-Tracking eingerichtet werden und im besten Fall noch ein übersichtliches Dashboard, welches deine wichtigsten Kennzahlen zusammenfasst. Das Tracking ist dabei nur der erste Schritt. Aus den Daten müssen natürlich auch noch Massnahmen abgeleitet werden können. Das hört sich leicht an, ist es aber nicht. Vernetztes Denken und genaues Hinschauen ist auf jeden Fall hilfreich.

3. Die besten Mittel, um mit wenig Budget auf sich aufmerksam zu machen

Und jetzt wirds so richtig spannend. Ganz nach dem ökonomischen Minimumprinzip suchst du Marketingmassnahmen, die mit möglichst geringem Aufwand einen möglichst hohen Ertrag für dich erwirtschaften. Wollen wir das nicht alle? Und das ist auch dein gutes Recht, denn solche Massnahmen gibt es tatsächlich.

Es kommt aber natürlich immer auf die individuelle Situation an, welche Massnahmen kurz- und auch langfristig zielführen sind. Der QOYO Marketing-Generator spuckt dir auf Knopfdruck eine Massnahmenplanung bzw. Onlinemarketing-Strategie auf, die individuell auf deine Situation passt. Probiers aus. Und dennoch hier ein paar grundlegende Massnahmen, mit welchen du mit wenig Budget-Einsatz viel erreichen kannst:

Suchmaschinenoptimierung (SEO):

Die Suchmaschinenoptimierung ist die Kunst, Ihre Webseite für ein bestimmtes Keyword in den Suchergebnissen von Google so weit wie möglich nach vorne zu bringen. So profitieren Sie von kostenlosem Traffic (Besuchern auf Ihrer Website). Ob Sie Künstler sind oder nicht, ist egal – solange Sie die SEO-Basics kennen und verstehen. Legen Sie Ihre Inhalte aus der Perspektive des Kunden aus und denken Sie daran, welchen Mehrwert er/sie sucht. Allerdings greift die Suchmaschinenoptimierung nicht ganz so schnell. Wenn Sie optimierte Inhalte veröffentlichen, können es Wochen oder sogar Monate dauern, bis Sie in den Suchergebnissen nach vorne kommen. Aber es lohnt sich, denn sobald Sie einmal ganz oben sind, bringt Ihnen das jeden Monat kostenlosen Traffic und neue Kunden.

Empfehlungsmarketing:

Eine andere Möglichkeit, um mehr Traffic und Kunden zu bekommen, ist das Empfehlungsmarketing. Dabei geht es darum, Ihre bestehenden Kunden oder Fans so zu begeistern, dass sie Freunde und Bekannte auf Ihre Website oder in Ihr Geschäft bringen. Das kann beispielsweise mit Gutscheinen oder Rabatten für die Weiterempfehlung gut funktionieren. Gleich wichtig ist aber auch die Positionierung, die Werte und die Vision, die Sie vertreten. Die Story und Mission, wieso Sie machen, was Sie machen – sobald Ihre Kunden das greifbar spüren, können sie sich besser mit Ihnen identifizieren. Und Empfehlungen folgen von ganz alleine.

PR:

Ebenfalls ein sehr mächtiges Instrument, um Website-Traffic zu generieren. Durch Pressearbeit kannst du deine Positionierung und die wichtigsten USPs gezielt an die passende Zielgruppe vermitteln. Die Medienlandschaft ist unglaublich vielfältig – von Tageszeitungen über Fachmagazine bis hin zu Onlineportalen gibt es für jede Nische den richtigen Kanal. Auch TV oder Radio sind nicht auszuschliessen, je nachdem welche Zielgruppe du anspricht und welches Problem du mit deinem Angebot löst. PR ist auch verwandt mit SEO. Bei beidem geht es darum, möglichst viele Besucher auf deine Website zu locken und dafür nichts bezahlen zu können. Entsprechend können PR-Massnahmen also sehr lukrativ sein.

Social Selling:

In immer mehr B2B-Branchen setzen Unternehmen auf Social Media, um neue Kunden zu generieren. Das Prinzip ist eigentlich ganz simpel: In sozialen Netzwerken wie Xing und LinkedIn tummeln sich potenzielle Geschäftspartner und Kunden. Wenn es dir also gelingt, mit den richtigen Leuten in Kontakt zu kommen und eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, steigt die Wahrscheinlichkeit massiv, dass diese Personen irgendwann bei dir kaufen. Das bedingt aber natürlich, dass deine Zielgruppe dich als Experten für deine Branche wahrnimmt. Teile also dein Expertenwissen in Zielgruppengerechten Happen und werde zur Anlaufstelle für potenzielle Kunden, Medien und die Öffentlichkeit, wenn es um das Thema geht, welches du mit deinem Angebot bedienst.

4. Die besten Massnahmen, um mit wenig Budget neue Kunden zu gewinnen

Ja und irgendwann braucht es dann halt doch etwas Budgeteinsatz, um potenzielle Kunden zu erreichen. Vor allem dann, wenn es schnell gehen muss. Die oben genannten Massnahmen sind zwar günstig oder kostenlos, liefern aber nicht sofort neue Kunden. Da müssen andere Mechanismen greifen. Hier eine Übersicht über günstige Performance Marketing-Massnahmen:

Google Textanzeigen für Nischen-Keywords:

Google Ads sind teuer! Das ist tatsächlich meistens so. Betonung auf “meistens”. Denn es gibt Strategien, wie man aus den Google Anzeigen noch mehr rausholen kann als hohe Klickpreise, die dafür aber auch gut funktionieren können. Finde über eine Keyword-Analyse (z.B. den Keyword Planner im Google Ads-System) heraus, welche Nischen-Keywords für dein Angebot spannend sein können. Wenn du in einem kompetitiven Wettbewerbsumfeld auf das Hauptkeyword bietest, werden die Klickkosten wohl zu hoch ausfallen und das meiste deines Ad-Budgets auffressen. Darum eher auf Nischen-Keywords bieten und gleichzeitig von relevanten Suchnachfrage-Daten profiteren, die das Google Ads-System für dich rausspuckst. Du kriegst zwar weniger Klicks, da die Nischen-Keywords natürlich auch wenig Suchvolumen haben, dafür erfährst du aber, wonach deinen potenziellen Kunden bei Google suchen und kannst, wenn die Suchanfrage zu deinem Angebot passt, deine Kampagne verfeinern und auch deine Website entsprechend optimieren.

Tik Tok:

Tik Tok ist momentan in aller Munde. Die App ist ein soziales Netzwerk, auf dem kurze Videos geteilt werden können. Hier kannst du, wenn du es richtig machst, organisch viel und schnell erreichen. Es gibt unzählige Erfolgsgeschichten, die z.B. mit nur einem Video gleich einen viralen Erfolg verzeichnen konnten. Neben der organischen Reichweite kann aber natürlich auch bei Tik Tok über Anzeigen Werbung gemacht werden. Das ist aktuell noch günstiger im Vergleich zu den klassischen Kanälen und gleichzeitig noch in der Entwicklung. Also eventuell für dich auch spannend, vor allem wenn du Privatkunden (B2C) ansprechen willst.

5. Wie man durch Multiplikatoren und Beeinflusser einen Selbstläufer kreiert

Neben den klassischen Werbemassnahmen und beispielsweise der Nutzung von TikTok Ads, gibt es noch eine andere interessante Möglichkeit seine Reichweite zu steigern. Durch die Identifikation und Ansprache sogenannter Multiplikatoren und Beeinflusser. Dabei handelt es sich in der Regel um Personen mit einer grossen Reichweite, aber auch hoher Engagementraten (likes, comments, shares). Diese Personengruppe kann man durch gezieltes Influencer Marketing ansprechen und für seinen Kanal begeistern. Dadurch generieren diese Multiplikatoren dann im besten Fall regelmässig Content für deinen Kanal bzw. teilen deine Videos mit ihrer eigenen Reichweite – was wiederrum deutlich mehr Menschen auf dich aufmerksam macht! Allerdings ist hierbei Vorsicht geboten: Auf TikTok und auch anderen Social Media-Plattformen gibt es viele sogenannte «Fake Influencer». Das bedeutet Accounts mit viel Followern, aber relativ wenig Engagement (likes/comments/shares). Solche Accounts sollten nur in Ausnahmefälllen oder nach gründlicher Recherche genutzt werden – sonst verschwendest du am Ende als Unternehmen oder Privatperson nur Zeit und Geld ohne etwas dafür zu erhalten!

Neben den Social Media-Influencern gehören aber auch weitere Personen zum Kreis von potenziellen Beeinflussern und Multiplikatoren:

  • Mitarbeitende
  • Bestehende Kunden
  • Experten
  • Medien
  • Geschäftspartner
  • Familienangehörige und Freunde von potenziellen Kunden (je nach dem)
  • Personen im Umfeld, die ebenfalls unter dem Problem leiden, welches deine potenziellen Kunden mit deinem Angebot probieren zu lösen.

Wenn du hier genügend Recherche betreibst, deine Kunden interviewst und die verschiedenen Use Cases verstehst, wo du mit deinem Angebot Mehrwert stiften kannst, dann öffnen sich meistens viele Möglichkeiten.

6. Wie man Kunden günstig pflegt und hält

In diesem Kapitel geht es nun darum, wie man nach dem Akquirieren der Kunden sie auch pflegt und an sich bindet. Denn ganz ehrlich: Es ist meistens billiger, die bestehenden Kunden zu halten als neue Kundengruppen zu akquirieren (besonders, wenn du in einem B2B-Umfeld tätig bist). Folgende Punkte solltest du hier unbedingt beachten:

1. Liefere Mehrwert

Jeder Kontaktpunkt mit deinen Bestandskunden – sei es online oder offline – ist eine Chance für dich, ihn von dir/deinem Angebot noch mehr zu überzeugen und Mehrwert zu liefern. Das kann beispielsweise in Form von hilfreichen Informationseinblicken (z.B. Blogartikel), interessantem Webinarmaterial oder aber auch durch personalisierte Rabatte sein.

2. Nutze Kundenfeedback

Kundenfeedback ist für Bestandskundenbindung so wichtig, wie für die Gewinnung neuer Kunden. Schliesslich willst du wissen, welche Erwartungen deine Kunden an dich/dein Angebot haben und ob diese auch wirklich erfüllt wurden. Dazu eignet sich eine kurze Umfrage nach jeder erfolgreichen Transaktion ideal – sowohl online als auch offline. Natürlich kannst du auch auf sozialen Netzwerken oder im Rahmen von persönlichen Gesprächen um Feedback bitten.

3. Pflege den Kontakt

Auch wenn es manchmal schwerfällt: Regelmäßige Kontakte zu deinen Bestandskunden sind wichtig, damit diese nicht in Vergessenheit geraten. Das kann beispielsweise in Form von personalisierten E-Mails, Gutscheinen oder auch telefonischen Nachfragen sein.

4. Bleib neugierig

Wenn du den Kontakt zu deinen Bestandskunden pflegst, hast du auch die Chance, mehr über ihre Bedürfnisse und Wünsche zu erfahren. Dieses Wissen ist wiederum Gold wert, denn so kannst du gezielt darauf eingehen und dein Angebot noch besser anpassen – was natürlich letzten Endes auch dazu führt, dass deine Kunden noch zufriedener sind.

Fazit: Bestandskundenbindung ist mindestens genauso wichtig wie die Akquise neuer Kundengruppen und sollte daher in jedem Unternehmen entsprechend berücksichtigt werden.

7. «Und wo soll ich jetzt anfangen?» fragst du dich?

Ganz einfach: nimm dir 10min Zeit und generiere dir auf QOYO.io deine individuelle Onlinemarketing-Strategie. Erfahre dabei, welche Marketingmassnahmen für deine Situation relevant sind und welche nicht, wie du dein Budget aufsplitten solltest und wie du die Massnahmen Schritt für Schritt umsetzst. Und das alles kostenlos. Also: einfach ausprobieren und überraschen lassen, wie einfach einfach digitales Marketing geworden ist.

Kategorien
Marketing

QOYO stärkt den Chrafteggä

«Dank den QOYO-Checklisten wusste ich gleich wo und wie ich ansetzen kann. Zudem haben wir Andys wertvolle Tipps gleich in die Praxis umgesetzt und unseren Newsletter angepasst – super positives Feedback von unseren Kundinnen und Kunden inklusive.»

Mila Lawrence
Inhaberin Chrafteggä GmbH

Wie schnell und unkompliziert KMU von QOYO profitieren, zeigt die Erfolgsgeschichte des Chrafteggä eindrücklich.

Onlinemarketing mit Rückgrat

Stärker, stabiler, beweglicher – wer regelmässig Milas und Gabrielas Pilates- und Personaltraining besucht, kommt langfristig in den Flow. Langfristig und nachhaltig wollen die beiden sympathischen Geschäftspartnerinnen des Chrafteggä auch ihre Onlinemarketing-Strategie aufstellen.

Von 26% Auslastung auf 72% in drei Monaten

Von Onlinemarketing hatten Mila und Gabriela, die beiden Besitzerinnen des Chrafteggä, bis anhin wenig Ahnung. Das hat sich schnell geändert – dank QOYO. Die Resultate sprechen für sich: Im März mit 28 Prozent Auslastung ihrer Kurse gestartet, waren sie bereits im Juni zu 72 Prozent ausgelastet. Ende April verzeichnete ihre Website in 28 Tagen 29 Klicks, Ende Juni in 28 Tagen 120 Klicks – eine Vervierfachung! Zudem konnten Mila und Gabriela die Anzahl Kundinnen und Kunden zwischen März und Juni um 70 Prozent steigern. «Wohlbemerkt haben wir bereits mit einem nicht kleinen Kundenstamm gestartet.», kommentiert Mila die erfreulichen Resultate. Denn letztlich sichert ihnen vor allem die Conversion von Website-Besuchern zu zahlenden Kundinnen und Kunden ihr täglich Brot.

Vom Grünschnabel zur Mini-Marketingexpertin

Die frappante Stärkung ihres Onlinemarketings verdankt Mila dem QOYO-Generator sowie ihrer Bereitschaft, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. «Gratis-Tools wie die Google Search Console oder Google My Business kannte ich vorher nicht. Zudem wusste ich dank des Fragebogens sofort, wie ich unser Geld am effizientesten ins Onlinemarketing investiere – ohne Zeit- und Geldverlust.», erklärt sie den schnellen Erfolg.

Auch auf der QOYO-Website habe sie sich schnell zurechtgefunden und schätzt das Marketing-Coaching von Andy sehr. «Dank den QOYO-Checklisten wusste ich gleich, wo und wie ich ansetzen kann. Zudem haben wir Andys wertvolle Tipps gleich in die Praxis umgesetzt und unseren Newsletter angepasst – super positives Feedback von unseren Kundinnen und Kunden inklusive.», frohlockt Mila und lobt die Arbeit von QOYO weiter: «Den QOYO-Generator sowie das Marketing-Coaching mit Andy kann ich nur jedem ans Herz legen – danke viel Mal für euren grossartigen Support für Grünschnäbel wie mich!»

Hier gehts zum Chrafteggä

https://chrafteggae.ch/
Kategorien
Marketing

Die richtige Marketingstrategie für dein Startup: Push oder Pull?

Was ist Push- und Pull-Marketing?

In der Marketingwelt werden zwei Hauptarten von Strategien unterschieden: Push- und Pull-Marketing. Beide haben ihre Vor- und Nachteile und es gibt keine richtige oder falsche Wahl – die Entscheidung hängt ganz vom jeweiligen Unternehmen, Produkt und Ziel ab.

Push-Marketing ist eine aktive Strategie, bei der das Unternehmen sein Produkt an den Kunden „pusht“, also aktiv vermarktet. Dies kann über verschiedene Kanäle wie TV-, Radio- oder Printwerbung, aber auch Messeauftritte oder direkte Verkaufsgespräche erfolgen. Der Vorteil des Push-Marketings ist, dass es eine hohe Reichweite hat und schnell Ergebnisse liefern kann. Allerdings ist es oft auch teurer als Pull-Marketing und kann mit einem höheren Risiko verbunden sein, da nicht immer sichergestellt werden kann, dass die richtige Zielgruppe erreicht wird.

Pull-Marketing hingegen ist eine passive Strategie: Hier „zieht“ das Unternehmen seine Kunden an, indem es zum Beispiel interessante Inhalte produziert (z.B. Blogartikel), die diese suchen und finden können. Auch Suchmaschinenoptimierung (SEO) gehört zu Pull-Marketingmethoden – hier wird dafür gearbeitet, dass die Website des Unternehmens bei bestimmten Suchanfragen möglichst weit oben in den Suchergebnissen steht. Andere Methoden sind Referral Marketing (Mundpropaganda) oder Empfehlungsmarketing (zum Beispiel über Online-Bewertungsportale). Pull-Marketing ist meist preiswerter als Push-Marketing – allerdings braucht es oft mehr Zeit bis erste Ergebnisse sichtbar werden.

Wann ist Push-Marketing sinnvoll und wann Pull?

Push-Marketing ist dann sinnvoll, wenn ein Unternehmen neue Produkte auf den Markt bringen will oder die Bekanntheit seiner Marke steigern möchte. Durch gezielte Werbemassnahmen sollen Kunden aktiv angesprochen und zum Kauf animiert werden. Push-Marketing kann aber auch dazu genutzt werden, bestehende Kunden über neue Angebote zu informieren – beispielsweise über Newsletter oder Sonderaktionen in sozialen Medien.
Pull-Marketing setzt hingegen voraus, dass potenzielle Kundschaft bereits von Beginn an weiss, wonach sie suchen muss bzw. was sich hinter dem gewünschten Produkt verbirgt (beispielsweise ein bestimmtes technisches Gerät). Die Suche nach dem Produkt startet also „pull“ vom Kunden aus – deshalb der Name Pull-Marketing.»

Die beste Marketingstrategie für dein Startup

Es gibt keine allgemein gültige Antwort auf die Frage, welche Marketingstrategie für Startups am besten geeignet ist. Meistens ist es auch kein “entweder oder”, sondern eine Kombination aus Push und Pull. Wenn du allerdings für dein Startup in einer frühen Phase über ein eingeschränktes Marketingbudget verfügst, dann musst du priorisieren. Die Wahl zwischen Push und Pull Marketing hängt ganz entscheidend von deinem Produkt, deinen potenziellen Kunden und deinen Ressourcen ab. B2C-Startups (Business-to-Consumer) sollten beispielsweise mehr Wert auf Pull-Marketing legen, da die Kundschaft in der Regel bereits weiss, wonach sie sucht. B2B-Startups (Business-to-Business) hingegen können stärker auf Push-Marketing setzen, um neue Kunden zu akquirieren. Informier dich also gründlich, bevor du dich für eine Strategie entscheidest. Denn nur so kannst du sicher sein, dass dein Marketingmix auch wirklich auf dein Startup und deine Zielgruppe zugeschnitten ist und funktioniert.

Fazit: Push oder Pull – was ist besser für dich?

Wenn du dir nun die Frage stellst, ob für dein Startup Push- oder Pull-Marketing besser geeignet ist, solltest du dir zunächst einmal überlegen, was genau du mit deinem Marketing erreichen willst. Beide Strategien haben ihre Vor- und Nachteile. Während Push-Marketing dafür bekannt ist, schneller und einfacher Ergebnisse zu liefern, ist Pull-Marketing hingegen langfristiger angelegt und kann dir daher auf lange Sicht mehr Kunden bringen. Informiere dich also gründlich, bevor du dich für eine Strategie entscheidest. Denn nur so kannst du sicher sein, dass dein Marketingmix auch wirklich auf dein Startup und deine Zielgruppe zugeschnitten ist und funktioniert. Der QOYO-Marketinggenerator deckt diesen strategischen Teil ebenfalls ab. Falls du also wissen willst, ob für dein Startup Pull- und/oder Push-Marketing sinnvoll ist, generiere einfach deine Onlinemarketing-Strategie in 10min online und kostenlos.

Kategorien
Marketing

Startups: Warum eine digitale Marketingstrategie unerlässlich ist.

Marketing ist wichtig, aber teuer? Keineswegs! Wir zeigen euch, welche digitalen Marketingstrategien auch für kleine Unternehmen und Startups geeignet sind. Und wieso ein Startup überhaupt eine Strategie braucht. Und wie man diese Strategie statt mühsam erarbeiten auch einfach über den neuartigen Marketing-Generator von QOYO generieren lassen kann.
Gerade für kleine Unternehmen und Startups ist es wichtig, sich im Internet zu präsentieren. Denn die Konkurrenz ist hart und um die Aufmerksamkeit der Kunden zu bekommen, muss man sich von der Konkurrenz abheben.
Digitale Marketingstrategien sind ständig im Wandel – was gestern noch funktioniert hat, ist heute schon überholt. Daher ist es wichtig, regelmässig zu überprüfen und neue Ideen auszuprobieren. Hier erfährst du, wie du deine Strategie am besten anpasst!

Warum eine digitale Marketingstrategie?

Eine digitale Marketingstrategie für Startups ist wichtig, weil sie es ermöglicht, zielgerichtet online sichtbar zu werden und damit Kunden zu gewinnen. Durch die Nutzung verschiedener digitaler Kanäle kann ein Startup seine Marke stärken und potenziellen Kunden zeigen, warum sie genau diese Marke kaufen sollten. Eine gute digitale Marketingstrategie fokussiert sich auf die Bedürfnisse der Zielgruppe und sucht nach Wegen, um diese Bedürfnisse zu befriedigen. Die Strategie sollte auch die Ziele des Startups berücksichtigen und messbare Ergebnisse liefern. Ohne eine solide Strategie ist es sehr schwierig, online erfolgreich zu sein. Gerade auch im Hinblick auf teilweise beschränkte Marketingbudgets im Startup-Stadium. Zudem sind digitale Marketingstrategien ständig im Wandel – was gestern noch funktioniert hat, ist heute schon überholt. Daher ist es wichtig, regelmässig zu überprüfen und neue Ideen auszuprobieren.
Eine digitale Marketingstrategie ist also ideal, um KMU und Startups beim Aufbau einer erfolgreichen Online-Präsenz zu unterstützen. Doch was genau gehört alles zu einer digitalen Marketingstrategie? Und welche Schritte müssen KMU und Startups unternehmen, um ihre Strategie erfolgreich umzusetzen? In diesem Blog-Artikel geben wir dir einen Überblick über die wichtigsten Aspekte einer digitalen Marketingstrategie für KMU und Startups. Wir zeigen dir, worauf du bei der Planung deiner Strategie achten solltest und welche Schritte du unternehmen musst, um deine Strategie erfolgreich umzusetzen. Eine Möglichkeit besteht darin, deine Strategie generieren zu lassen. Aber mehr dazu weiter unten.

Strategien für mehr Reichweite und Umsatz

Die folgenden sechs Schritte sollten in jeder digitalen Marketingstrategie für KMU und Startups enthalten sein, um die Reichweite zu erhöhen und den Umsatz zu steigern: 1. Sicherstellen, dass die Website optimiert ist und eine klare Botschaft vermittelt 2. Nutzung von sozialen Medien, um mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten und sich einen Namen in der Industrie zu machen 3. Erstellung von Mehrwert durch hochwertige Inhalte wie Blogs, Podcasts oder Videos 4. Aufbau einer E-Mail-Liste, um mit den Kunden in Kontakt zu bleiben und sie über Neuigkeiten und Angebote zu informieren 5. Durchführung von Online-Werbung, um die Sichtbarkeit der Marke zu erhöhen 6. Analyse der Daten, um herauszufinden, was funktioniert und was nicht, damit die Strategie entsprechend angepasst werden kann.
Da eine Strategie aber immer individuell sein soll, gilt es auf diesen 6 Grundsteinen aufzubauen und individuelle Detailmassnahmen hinzuzufügen. Nur, wie kommst du dahin? Der QOYO-Generator generiert deine Strategie individuell, nur für dein Startup und deine aktuelle Situation. Lass dich also inspirieren und lasse deine Onlinemarketing-Strategie generieren.

Anwendungsbeispiele in der Startup-Welt

Hier findest du zwei Anwendungsbeispiele aus dem QOYO-Netzwerk, die mithilfe des QOYO-Generators ihre Onlinemarketing-Strategie entwickelt haben.

So hat z.B. eine Kundin ihr Side-Business anhand der generierten Strategie und Umsetzungsempfehlungen Schritt für Schritt aufgebaut und konnte dadurch von Anfang an von einem zielführenden Marketing profitieren.

Ein anderer Kunde, ein Head of Marketing eines KMU mit über 100 Mitarbeitenden, konnte durch QOYO seine geplanten und budgetierten Massnahmen abgleichen und ging selbstbewusst(er) und mit zusätzlichen Argumenten in die interne Budgetrunde.

Die eigenen Ziele und Positionierung festlegen

Der erste Schritt auf dem Weg zur eigenen Onlinemarketing-Strategie ist es, die eigenen Ziele und Positionierung festzulegen. Dies kannst du mithilfe unserer Checkliste machen. Sobald die Ziele und Positionierung feststeht, gilt es den weiteren Weg der Onlinemarketing-Strategie zu planen – sprich: welche Schritte müssen nun unternommen werden?

Die digitale Marketingstrategie generieren lassen

Mithilfe des QOYO-Generators kannst du dir ganz einfach deine individuelle Marketingstrategie generieren lassen. Der Generator fragt dich nach den wichtigsten Daten rund um dein Unternehmen und analysiert diese dann. Auf Basis der Auswertung erstellt er dir einen Massnahmenplan, der genau auf dein Unternehmen zugeschnitten ist.

Umsetzung selbst oder mit externen Dienstleistern angehen

Natürlich musst du die Strategie anschliessend auch umsetzen – am besten mit Hilfe unserer Software-Lösung QOYO. Mithilfe der Lösung kannst du ganz einfach die verschiedenen Massnahmen planen, koordinieren und verwalten und kommst damit bei Bedarf in die Selbstumsetzung. Du kannst zudem die Ergebnisse mit der Checklisten-Funktion überprüfen und behältst so stets den Überblick. Wenn du nicht selbst umsetzen willst, empfiehlt dir QOYO für einzelne Massnahmen oder für die Gesamtumsetzung passende Marketing-Dienstleister. So oder so hast du dank QOYO einen breiten Überblick über das Thema Marketing für deine individuelle Situation bekommen und kannst selbstbestimmt das Thema Marketing angehen.

Die Zukunft gestalten

Nicht zuletzt ist es wichtig, sich immer wieder Gedanken über die Zukunft zu machen: Welche Trends gibt es? Wo steht das Unternehmen in fünf Jahren? Sollte man evtl. in neue Märkte expandieren? Diese Fragen solltest du dir regelmässig stellen und gemeinsam mit dem Team diskutieren, um sicherzustellen, dass ihr auch in Zukunft erfolgreich seid! Aus dem Marketing-Blickwinkel hält dich QOYO ebenfalls fit für die Zukunft. Marketing ist und bleibt dynamisch und QOYO hält dich durch regelmässige Update auf dem neusten Stand.

Fazit

Marketing ist wichtig – für Startups und etablierte Unternehmen. Wenn du Marketing richtig machst, kannst du viel bewirken: Neukunden gewinnen, die Marke stärken und dem Unternehmen nachhaltigen Erfolg verschaffen. Natürlich ist es keine Hexerei und man muss sich schon etwas Mühe geben. Aber mit den richtigen Tipps & Tricks sowie einem professionellen Partner an der Seite, wie QOYO, steht deinem Erfolg als Startup-Gründer nichts mehr im Weg!

Kategorien
Marketing

Mit einem Onlinemarketing-Konzept zum Erfolg

Wer online nicht präsent ist, existiert nicht. Einfach präsent zu sein, reicht jedoch schon lange nicht mehr. Seit Suchmaschinen und Soziale Medien das Internet dominieren, müssen auch kleine Unternehmen das facettenreiche Spiel der grossen Weltkonzerne beherrschen. Im Idealfall mit einem durchdachten Onlinemarketing-Konzept.

Wozu brauchen Unternehmen ein Onlinemarketing-Konzept?

Ein Onlinemarketing-Konzept dient dazu, die Unternehmensziele mittels Onlinemarketing zu unterstützen. Bevor Sie sich also daran machen, über Onlinemarketing nachzudenken, müssen Sie sich darüber bewusst werden, wohin Sie mit Ihrem Unternehmen steuern, sprich welche Ziele Sie mit den Kernleistungen Ihres Unternehmens verfolgen. Dabei hilft die bewährte SMART-Formel. Das bedeutet, Sie definieren jedes Ziel nach folgenden fünf Komponenten, damit ein Fortschritt sichtbar wird:

  1. Spezifisch: Definieren Sie Ihre Ziele so präzise und konkret wie möglich.
  2. Messbar: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Ziele mit Zahlen messbar sind.
  3. Akzeptiert/Attraktiv: Sorgen Sie dafür, dass alle, die zur Zielerreichung beitragen, motiviert sind.
  4. Realistisch: Stecken Sie erreichbare Ziele.
  5. Terminiert: Setzen Sie ein konkretes Datum, bis wann Sie Ihr Ziel im definierten Umfang erreichen wollen.

Wichtige Anhaltspunkte für die Zieldefinition liefern Ihnen Ihre direkten Konkurrenten. Denn gegen diese gilt es im Markt zu bestehen.

Wie führt man eine Konkurrenzanalyse durch?

In einem ersten Schritt gilt es herauszufinden, wer überhaupt die grössten Konkurrenten sind, bzw. wie diese sich online verhalten. Geben Sie dafür Ihre wichtigsten Suchbegriffe bei Google ein und notieren Sie die Unternehmen auf den Top-Positionen.

Danach analysieren Sie den Onlineauftritt Ihrer Mitbewerber. Dazu gehören die Website genauso wie deren Social-Media-Kanäle. Achten Sie bei der Beurteilung der Social-Media-Kanäle auf die Qualität, Quantität und die Interaktivität der Beiträge.

Fragen Sie sich dabei immer, wie Sie im Vergleich zu Ihrer Konkurrenz dastehen. Dafür eignet sich zum Beispiel eine SWOT-Analyse. SWOT steht für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Risiken). Nach diesen Kriterien können Sie sich mit Ihren Konkurrenten vergleichen. Zum Beispiel, indem Sie die SWOT-Analyse Ihrer Konkurrenten Ihrer SWOT-Analyse gegenüberstellen.

Eine Möglichkeit, die Performance Ihrer Inhalte mit den Inhalten Ihrer Mitbewerber zu vergleichen, bietet die Content-Gap-Analyse. Dafür vergleichen Sie die aktuelle Performance Ihrer Inhalte (Ist-Zustand) mit dem gewünschten (Soll-Zustand) und definieren danach Massnahmen, um diese Lücken (= Gap) zu schliessen. So können Sie bestehende Inhalte optimieren und neue so gestalten, dass sie Ihre Performance optimal unterstützen.

Wichtig ist zu wissen, wofür Sie Ihre Inhalte optimieren wollen. Geht es zum Beispiel darum, mehr Menschen auf eine Webseite zu bringen oder über eine Website mehr zu verkaufen? Bevor Sie also beginnen, Ihre Inhalte zu analysieren, müssen Sie wissen, was Sie mit den Inhalten erreichen wollen.

Danach können Sie Ihre Webseiten mit datengetriebenen Ansätzen analysieren, zum Beispiel mit der Google Search Console und Google Analytics. Damit identifizieren Sie, wie gut Ihre Webseiten performen, also welches Ranking sie erzielen sowie Seiten, die ein hohes Potenzial haben, dieses aber noch nicht optimal nutzen. In einem weiteren Schritt passen Sie Ihre Inhalte so an, dass Sie dem zuvor definierten Ziel besser dienen und messen wieder die Performance.

Was gehört alles in ein Onlinemarketing-Konzept?

Ein Onlinemarketing-Konzept besteht aus Zielen, Zielgruppen, Inhalten und Kanälen für diese Zielgruppen, Kaufprozess, Budget, Ressourcen sowie einem Zeitplan. Um möglichst keine finanziellen und personellen Ressourcen zu verschwenden, müssen Sie Ihre Unternehmensziele in Onlinemarketing-Ziele übersetzen. Diese reichen von der Optimierung der Website für Suchmaschinen (SEO) über die Steigerung der Markenbekanntheit bis hin zur Kundengewinnung und der Steigerung der Kundenzufriedenheit. Je nachdem, in welcher Phase der sogenannten Customer Journey sich die Zielgruppen befinden.

Was ist eine Customer Journey?

Die «Kundenreise», die Customer Journey, macht die Phasen Ihres Kaufprozesses sichtbar: vom Erstkontakt bis zur Betreuung nach dem Kauf, der sogenannten Kundenbindung, die im besten Fall zum Wiederkauf führt. Um eine Customer Journey zu erstellen, müssen Sie sich also einige Fragen stellen: Wo, sprich mit welchen Touchpoints kommen unsere Kunden in Berührung? Welche Touchpoints führen zu Käufen? Welche Inhalte überzeugen unsere Kunden davon, zu kaufen? Um diese Fragen zu beantworten, helfen Analyse-Tools wie Google Analytics. Damit finden Sie zum Beispiel raus, woher Webseitenbesucher:innen kommen, wie lange sie auf der Webseite bleiben und wie sie die Suchmaschine nutzen.

Wie definiert man Onlinemarketing-Ziele?

Keine Reise ohne Ziel, das gilt auch für die Customer Journey. Im Onlinemarketing unterscheidet man grundsätzlich zwischen qualitativen und quantitativen Zielen. Letztere lassen sich in der Regel besser messen als erstere. Weitere wichtige Unterscheidungsmerkmale von Zielen sind zudem Kurz- und Langfristigkeit.

Beispiele für qualitative Ziele:

  • Verbesserung des Unternehmensimages
  • Stärkung der Marke
  • Erhöhung des Bekanntheitsgrades

Beispiele für qualitative Ziele:

  • Verbesserung der Positionierung bei Suchmaschinen
  • Generierung von Leads
  • Umsatzsteigerung durch Webshop-Verkäufe

Beispiele für kurzfristige Ziele:

  • Optimierung der Google Ads (Search Engine Advertising, SEA)
  • Verbesserung von Klickraten
  • Aufbau von Backlinks

Beispiele für langfristige Ziele:

  • Optimierung der Website für Suchmaschinen (Search Engine Optimization, SEO)
  • Umsatzsteigerung für das nächste Geschäftsjahr
  • Vertrauen schaffen in die eigene Marke

Dass vor jeder Reise auch schon ein gewisser Weg zurückgelegt wurde, müssen Sie auch berücksichtigen, bevor Sie neue Ziele definieren.

Folgende Fragen sind dafür relevant:

  • Was haben wir bereits umgesetzt?
  • Was hat funktioniert und weshalb?
  • Was hat nicht funktioniert und weshalb nicht?

Können Sie diese Fragen beantworten, identifizieren Sie bereits erste Fallstricke, entdecken aber auch Erfolgsfaktoren. Wichtige Einflussfaktoren stellen zudem Budget, interne Ressourcen, Abgrenzung, Verantwortung, Schnittstellen und Termine dar. Diese Dimensionen gilt es bei der Zieldefinition stets im Hinterkopf zu behalten, damit Sie Ihre Ziele realistisch und nicht idealistisch stecken.

Warum ist ein Onlinemarketing-Konzept für Unternehmen wichtig?

Einfach einmal ein bisschen in Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, SEA) zu investieren oder auf Facebook zu werben, ist für die wenigsten Unternehmen zielführend. Zu viele Faktoren und Abhängigkeiten gilt es zu berücksichtigen, wenn Sie mit Onlinemarketing Ihre Ziele erreichen wollen. Wollen Sie also nicht Ihr Geld zum Fenster hinauswerfen, müssen Sie ein durchdachtes Konzept haben, um Ihre Zielgruppen online zu erreichen und zu bewegen. «Aber wer sind überhaupt unsere Zielgruppen?», fragen Sie sich vielleicht.

Wie definiert man Zielgruppen?

Ihre Zielgruppen sind Gruppen von Personen, die Sie mit Ihren Marketingmassnahmen ansprechen wollen, um Ihnen Ihre Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Um Streuverluste zu verhindern, sollten Sie diese möglichst klar abgrenzen. Zielgruppen sollten also möglichst homogen sein. Dazu helfen Ihnen Kriterien wie Geschlecht, Alter, Wohnort, Sprache, Familienstand, Beruf, Einkommen (= demografische Merkmale), Angaben zu Lebensstil, Werten und Meinungen (= psychografische Merkmale) sowie zum Kaufverhalten, Preissensibilität oder Mediennutzung. Diese Kriterien sind nicht abschliessend. Je nach Unternehmen und Ziel sind es weitere, je nach Möglichkeiten der Marktforschung auch weniger. Um sich ein konkretes Bild seiner Zielgruppen vor Augen zu führen, hilft es, sogenannte Personas zu definieren.

Wozu dienen Personas?

Personas sind fiktive Charaktere, die stereotypisch für eine Zielgruppe stehen. Sie stellen also den einen typischen Kunden oder die eine typische Kundin dar, mit Namen, Herkunft, Hobbys, Wünschen, Herausforderungen usw. Sie dienen dazu, sich ganz konkret in Kunden hineinzuversetzen und die eigenen Produkte und Dienstleistungen aus ihrer Perspektive zu beurteilen. So entwickeln Sie ein tieferes Verständnis für Ihre Zielgruppe. Im Internet gibt es zahlreiche gute Vorlagen, mit denen Sie Personas kreieren und definieren können. Voraussetzung dafür ist, dass Sie die Bedürfnisse Ihrer potenziellen und aktuellen Kundinnen und Kunden kennen oder zumindest sehr gute Annahmen treffen. Danach gilt es, eine bis drei Personas pro Zielgruppe zu erarbeiten.

Wie erstellt man ein Onlinemarketing-Konzept?

Wer ein Onlinemarketing-Konzept erstellt, denkt schnell (oft vorschnell) an Online-Kanäle. Selbstverständlich ist die Kanalwahl wichtig, um die richtigen Zielgruppen zu erreichen und möglichst wenig Streuverlust einzufahren. Davor müssen Sie sich jedoch zuerst seriös Gedanken darüber machen, welche Ziele mit welchen Zielgruppen Sie überhaupt verfolgen wollen. Zudem ist die Kanalwahl stark abhängig von der Zeit, die Sie für Ihr Onlinemarketing investieren können sowie von Ihrem Budget. Diese beiden Faktoren beeinflussen die Priorisierung der Kanäle massgebend. Je nach Zielen bzw. Zielgruppen setzen Sie zudem eher auf Push-Marketing oder auf Pull-Marketing.

Wissen Ihre potenziellen Kunden noch nichts von Ihrem Angebot, arbeiten Sie mit Push-Marketing-Massnahmen. Das bedeutet, Sie «drücken» das Angebot auf den Markt. Suchen Ihre potenziellen Kunden bereits nach Ihrem Angebot, arbeiten Sie mit Pull-Marketing-Massnahmen. Sie machen also auf Ihr Angebot aufmerksam, damit die Kunden es kaufen oder eben daran «ziehen».

Push-Massnahmen sind im Onlinemarketing Werbebanner auf Webseiten sowie Social-Media-Kanälen (Display-Marketing) oder Pop-ups, die potenziellen Kunden beim Surfen im Internet angezeigt werden.

Pull-Massnahmen kommen zum Zug, wenn Ihre potenziellen Kunden via Google nach Angeboten suchen. Das bedeutet also, das Ziel von Pull-Massnahmen ist es, potenzielle Kunden von Google weg auf die eigene Webseite mit dem gesuchten Angebot zu lenken. Dafür gibt es zwei Wege:

  1. Sie versuchen, Ihre Webseiten so zu optimieren, dass sie von Google aufgrund dieses spezifischen Kundeninteresses gefunden werden. Sie betreiben also sogenannte Search Engine Optimization (SEO). Das ist ein langfristiger, aufwändiger Prozess, der nie abgeschlossen ist. Ein Weg, den es sich aber zu gehen lohnt. Denn der Initialaufwand ist grösser als der Folgeaufwand.
  2. Sie bieten auf Suchbegriffe bei Google und kaufen sogenannte Google Ads. Das sind die Anzeigen im oberen Bereich der Google-Suchresultate, die mit «Anzeige» gekennzeichnet sind.

Fazit

Viele Wege führen zum Onlinemarketing-Konzept. Oft sind diese steinig, aufwändig und nicht selten teuer. Anfahrtswege, Diskussionen mit Beratern, Briefings und Rebriefings später erhält man dann einen nicht ganz günstigen Papiertiger. Und diese sind in der Regel geduldig. Ganz einfach, innerhalb von 15 Minuten gelingt Ihnen der erste Schritt zur Erstellung eines kostenlosen Onlinemarketing-Konzepts mit dem QOYO-Generator.

Alles, was Sie tun müssen, ist ein paar Fragen zu beantworten, die der QOYO-Generator clever verknüpft und automatisch Ihre individuelle Onlinemarketing-Strategie generiert. Das bedeutet nicht, dass Sie danach keine Arbeit mehr haben. Aber der Initialaufwand reduziert sich so aufs Wesentliche. Sie erhalten einen konkreten Plan mit Budget, Vorschlag für Eigenleistung, geeigneten und ungeeigneten Kanälen sowie Umsetzungsvorschläge inklusive Checklisten. Und ein kostenloses Beratungsgespräch können Sie auch buchen.